Ich kann dich flüstern hören,
aber du hörst mich nichtmal
schreien.


Bulimie (Bulimia nervosa) 

Bulimie äußert sich durch häufig auftretende Essattacken, denen der Versuch folgt, den "dickmachenden" Effekt der Nahrung durch unterschiedliche Verhaltensweisen, z.B. selbstherbeigeführtes Erbrechen, Abführmittelmissbrauch oder Fasten, entgegenzuwirken. Diesen Versuchen liegt die krankhafte Furcht zugrunde, zu dick zu werden. Auch bei der Bulimie liegt in der Regel eine Körperschemastörung vor wie bei der Magersucht, die häufig in der Vorgeschichte auftritt. Der Häufigkeitsgipfel dieser Essstörung liegt bei 18 bis 20 Jahren. Bulimische Menschen können unter-, normal- oder auch übergewichtig sein, sie haben jedoch meist ein sehr schlankes Körperideal.

Unterschieden werden die folgenden Untergruppen: Bulimia nervosa mit Anorexia nervosa in der Vorgeschichte, Bulimia nervosa ohne Anorexia nervosa in der Vorgeschichte und die gleichzeitige Erkrankung an Anorexia und Bulimia nervosa, das heißt zusätzlich ein erhebliches Untergewicht und Amenorrhoe (Ausbleiben der Menstruation).

Ein tiefgehendes Schamgefühl führt dazu, dass die Betroffenen ihre Krankheit lange Zeit verheimlichen und sich sozial isolieren. Häufig treten auch Depressionen unterschiedlichen Schweregrades und selbstverletzendes Verhalten (SVV), also das absichtliche Zufügen von Schnitten, Wunden oder sonstigen Verletzungen z.B. aufgrund von Gefühlen des Selbsthasses, auf.

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