Ich kann dich flüstern hören,
aber du hörst mich nichtmal
schreien.


Gedankenlos.

Ein schöner Titel wie ich finde.

Gestern habe ich den Tag mit meinem Freund verbracht. Er hat mir einen sehr schönen Adventskalender geschenkt. Natürlich habe ich mich total darüber gefreut.

Auch wenn ich gestern Morgen etwas falsch verstanden habe und down war, war der Tag wirklich toll. Wir waren auf der Eisbahn (Wo ich dann auch nochmal etwas depri war und ihn dann abgewiesen habe) und abends waren wir mit Freunden im Kino. Der Film hieß "Zufällig Verheiratet". Normalerweiße mag ich solche Filme nicht, aber der war eigentlich nicht schlecht. Ich war abends glücklich, so verdammt glücklich. Ihn lächeln zu sehen macht mich glücklicher als alles andere. In seiner Nähe zu sein ist das schönste für mich. Er ist einfach wundervoll.

Aber Tag gestern hatte schon etwas anderes. Ich konnte etwas essen, ohne das es mir etwas ausgemacht hat, ohne das ich darüber nachgedacht habe, wie viel ich da zu mir nehme. Diese Tatsache hat mich etwas beängstigt, aber im endeffekt war es ein schönes "Gefühl".

Vielleicht war das gestern ein Schritt dafür, dass es besser wird.

Ich hoffe es doch irgendwie. Weil wenn ich essen kann ohne nachzudenken, dann werde ich auch kein schlechtes Gewissen mehr haben. Ich habe nur Angst, dass ich dann, wenn ich zunehme, meinen Körper wieder mehr verachten werde. Aber was bleibt mir anderes übrig, außer es auszuprobieren.

Heute Mittag kommt mein Freund und abends gehen wir Eishockey.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. <3

16.11.08 09:52


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Es tut mir leid,

dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Ich wollte nicht, dass ihr euch sorgen macht.

Ich musste viel lernen und wenn ich nicht gelernt habe, dann habe ich Zeit mit meinem Freund verbracht. Viel nachgedacht habe ich auch. Wirklich sehr viel. Es sind wieder Fragen hochgekommen wie "Was mache ich mit meinem Leben", "Warum mache ich mir alles so kompliziert" oder "Wann hören alle Probleme auf"? Wenn ich mir das so durchlese, dann lange ich mir an den Kopf. Jeder ist doch selbst für sein Leben verantwortlich und wird jedesmal vor eine Entscheidung gestellt, ob man etwas zulassen will oder nicht.

Ich habe mich dafür entschieden mit einer Essstörung zu leben und mittlerweile bereuhe ich es. Aber bereuhe ich es wirklich, oder bereuhe ich es wegen meinem Freund? Eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Ich weiß nur, dass ich ohne dieses Problem noch glücklicher wäre, weil ich nicht ständig dieses schlechte Gewissen gegenüber meinen Freund hätte. Über dieses Problem denke ich wohl am meisten nach.

Seit gestern bin ich nun acht Monate mit meinem Freund zusammen und jeden Tag, den ich länger mit ihm zusammen bin, merke ich, dass er der richtige ist. Er hatte mir viele Probleme "genommen". Und dafür bin ich ihm so dankbar und ich hoffe, dass ich ihm das oft genug sage/zeige.

Ich werde versuchen die nächste Zeit wieder mehr Zeit für den Blog aufbringen zu können

13.11.08 18:12


Atmen.

Atmen. Atmen. Atmen. - Weil man einfach nicht aufhören darf.

Gestern war mein Freund da und es war wirklich schön, auch wenn er wieder das Thema essstörung angefangen hat. Er fragte, welches Gewicht für mich normal sei. Ich kann/konnte ihm die Frage nicht beantworten, weil es für mich kein "Normalgewicht" gibt. Ich weiß, egal welches Gewicht ich erreicht habe, dass ich damit nicht zufrieden sein werde bzw mich damit abfinden kann. Mein Körper widert mich trotzdem an. Dann sagte er nur, dass das beste Gewicht für mich gar kein Gewicht wäre. Aber was sollte ich viel dazu sagen.

Er hat einfach nur angst, dass ich irgendwann wirklich im Krankenhaus ende. Ich bin ja schon oft genug zusammengeklappt und war mindestens doppelt sooft davor. ich verstehe ihn.. Aber ich weiß selbst nicht weiter.

Nochmal vielen dank an die Komments davor. Ich werde noch bei jedem zurückschreiben. Nur ich muss so viel lernen. :|

Gewicht: 47 Kg - Es geht auch nicht voran. :|

Einen schönen Tag euch. <3

5.11.08 14:30


Sorry,

dass ich die letzten Tage nicht gebloggt habe. Mir ging es die letzten Tage nicht gut und ich musste noch einiges für die Schule machen und von Freitag auf heute war ich bei meinem Freund.

Das Wochenende verlief super. Bis auf heute morgen. Das erste war, dass ich mich vor meinem Freund auf die Waage stellen musste. Ich hatte total angst, da ich Freitag und Samstag einigermaßen "normal" essen musste, wegen einer Feier ect. Trotzdem hat die Waage 47 Kg. angezeigt. Ich war natürlich erleichtert, aber ihm hat das gar nicht gefallen und das hat man ihm regelrecht angemerkt.

Aber der morgen verlief sowieso nicht sehr gut. Ich habe mich und ihn mal wieder zum Weinen gebracht. Ich habe nämlich gemeint, dass ich es im Bett einfach nicht bringe, weil ich so verklemmt bin und er hat immer etwas dagegen gesagt bis er sich letzendlich selbst die Schuld gegeben hat. Es ist jedesmal schrecklich, wenn er sich die Schuld gibt und was mache ich? Ich drehe mich wieder einmal weg und rede mir ständig ein, wie sehr ich mich hasse. Er hat es gehört und mich angefleht, dass ich doch bitte damit aufhören soll. Aber ich konnte einfach nicht. Dann ist mir irgendwann der Satz wirklich rausgerutscht, dass es mir leid tut, dass ich existiere. Ich hätte das nie sagen dürfen. Es hat ihn verletzt und das habe ich gemerkt. Aber der Abschuss war, dass er dann sagte, dass es ihm ebenfalls leid tut, dass er existiert. In diesem Moment habe ich einen Heulkrampf bekommen und ihn gefragt, was er da gesagt hat. Als er es wiederholt hat, ist für mich eine Welt zusammengebrochen.

Ich habe ihm so oft gesagt, dass ich ihn irgendwann psychisch fertig machen werde. Natürlich habe ich nach dieser Aussage gedacht, dass ich das endgültig geschafft habe und habe mich selbst gefragt, was ich nur aus ihm gemacht habe. Was soll ich denn sonst denken, wenn er so etwas sagt? Es hat mich verletzt. Ich wollte nie, dass er so etwas sagt. Er, der Optimist.

Aber das war nicht das schlimmste. Er sagte dann wirklich, dass er das nur gesagt hat, damit ich weiß, wie weh das tut.

Ich weiß nicht was mich mehr verletzt hat. Die Tatsache, dass er mir damit weh getan hat oder das ich feststellen musste, dass ich ihn zu soetwas bringe. Vielleicht muss man mir wehtun, damit ich merke was für ein schlechter Mensch ich bin. Ich wusste, dass es ihm weh tut, wenn ich sage, dass ich mich hasse, oder das es mir leid tut, dass ich existiere. Doch in diesen Momente denke ich nicht darüber nach. Ich sehe einfach nur das schlechte, vorallem an mir.

Er sagte, dass er gehofft hat, dass es dieses Wochenende keine Tränen gibt. Diese Hoffnung habe ich aber mal wieder zunichte gemacht. Es tut mir leid. So verdammt leid. Es war alles so schön, so verdammt schön. Aber nein. Ich habe es letzendlich wieder soweit gebracht.

Ich denke mir bei sowas immer, dass ich die Beziehung kaputt trampeln werde. Kann mir jemand diese Gedanken verübeln? Ich denke nicht. Nach all diesen Ereignissen wirklich nicht.

Wir haben uns noch nie gestritten, aber diese Situationen sind meiner Meinung nach noch viel schlimmer. Vorallem wenn ich ihn zum Weinen bringe. Er hat es verdammt nochmal nicht verdient zu weinen. Trotzdem bringe ich ihn dazu. Obwohl er immer für mich da ist und mich nie im Stich lässt. Das hat er heute nach dem ganzen wieder zu mir gesagt.

Was mache ich nur aus dem Menschen, den ich über alles liebe..?

2.11.08 20:06


Alles dreht sich im Kreis.

Kurze Zusammenfassung von Samstag Nachmittag auf Sonntag Abend.

Samstag Nachmittag hat mein Vater mich zu meinem Freund gefahren und da war auch alles noch in Ordnung. Doch als wir abends im Bett lagen nicht mehr. Er wollte mehr als ich wollte. Ich bin dann jedesmal etwas komisch, wenn ich nicht will, aber er will. Ich mache mir halt Vorwürfe, da ich manchmal wirklich gerne mit ihm schlafen würde. Aber da ist diese Blockade im Kopf, die es einfach nicht zulässt. Als er es dann nochmal versuchte, habe ich mich weggedreht und da kam wieder dieser Selbsthass hoch. Und er? Er schlägt seinen Kopf mehrmals gegen die Wand (Nur leicht) und meint, dass er ein verdammter Idiot ist. Ich könnte in diesen Momente jedesmal das Weinen an. Jedes verdammte Mal. Und immer wenn er will, dass ich mich wieder rumdrehe, drehe ich mich weg und, so wie am Samstag, schlage ich mich wieder und reise mir die verdammten Haare raus. Ich muss in diesem Moment einfach "verarbeiten", dass ich an dieser Situation schuld bin. Daraufhin hat er gesagt, dass es ihm wehtut, wenn ich mich wegdrehe. Für mich ist wirklich das schlimmste, wenn ich ihm mit irgendetwas wehtue. Ich habe mich total schnell umgedreht und bin ihn direkt in die Arme und habe das Weinen angefangen und mich entschuldigt und entschuldigt. Ich möchte ihn nicht wehtun. Niemals. Daraufhin meinte er, dass es nicht so rüberkommen sollte das ich ihm wehtue, da ich ihm noch nie wehgetan habe. Was ich nicht unbedingt glaube. Ich habe ihn bestimmt schon demöfteren verletzt, wenn auch nicht schwer. Aber viele kleine Dinge zusammen, können irgendwann großes auslösen. Als wir dann schlafen gingen konnte ich nicht schlafen und er hatte ab und zu mal geschlafen und dann meinte er, dass irgendetwas komisch zwischen uns ist. Ja verdammt, es ist etwas "komisch" zwischen uns. Ich habe ihm auch gesagt was komisch zwischen uns ist. Diese Situationen jedesmal. Er will mit mir schlafen, ich nicht, ich schiebe manchmal Panik und fange das Weinen an. Es muss sich was ändern. Ich muss mich ändern. Ich muss meine Magersucht loskriegen, ich muss diese Angst vor Sexualität loskriegen. Er muss verstehen, dass er sich keine Vorwürfe machen muss/soll, da er verdammt viel Rücksicht auf mich nimmt. Es ist menschlich mit jemanden schlafen zu wollen. Ich habe ihm deswegen noch nie Vorwürfe gemacht, NOCH NIE! Ich verstehe das, wenn er will und er versteht mich auch, dass ich das manchmal einfach nicht kann und dann meint er "Es ist schon in Ordnung, wenn du nicht willst. Ich gebe dir Zeit". Aber wenn er manchmal  in kurzer Zeit mehrmals versucht mit mir zu schlafen, dann beleidigt er sich selbst und denkt, dass es mich nervt und ich es schlimm finde. Ganz ehrlich? Ich finde das nicht schlimm, wenn er es öfters versucht. Ich weiß selbst nicht wieso. Vielleicht weil ich ihm einfach nicht sauer sein kann. Ich hätte ein Problem damit, wenn er mich zwingen/dazu drängen würde, aber das würde er NIE tun. Schon alleine deswegen bin ich froh ihn zu haben.

Ich war die ganze Nacht wachgelegen und habe nachgedacht. Manchmal weiß ich nicht weiter. Ich habe angst, dass ich ihn dadurch irgendwann verliere. Auch wenn er immer sagt, dass ich ihn deswegen nicht verlieren werde. Aber wie lange kann ein Mensch sowas psychisch mitmachen? Ich weiß es nicht. Ich habe einfach nur Angst.

Als wir am Sonntag bei mir waren habe ich aus Liebe zu ihm etwas gegessen. Es war eine Qual und er weiß, wie schwer es für mich ist etwas zu essen. Aber er ist glücklich, wenn ich etwas esse. Er hat Angst, dass ich irgendwann ins Krankenhaus muss. Und ja, ich habe auch Angst davor.

Ich habe ihm gestern auch gesagt bzw geschrieben, dass ich eine E-Mail an eine Beratungsstelle geschrieben habe. Er würde sogar mit mir zu einer hingehen. Aber ich könnte nie zu einer hingehen. Ich kann nicht mit fremden Menschen reden. Aber er zeigt mir, dass er immer für mich da ist und hinter mir steht.

Gegen Abend hatte ich wieder dieses Gefühl von Glück in mir. Dieses Gefühl hatte ich die ganze letzte Woche so vermisst. So sehr vermisst, dass ich mal wieder Depressionen bekam. Aber gestern Abend war ich wieder so verdammt glücklich und ich habe gemerkt, wie glücklich es ihn gemacht hat mich wieder so lächeln zu sehen.

..

Ich möchte doch nur ein normales und ein glückliches Leben führen.

27.10.08 14:30


Was mache ich falsch?

Gestern Abend sind meine Nerven fast wieder mit mir durchgegangen. Mein Freund hat mich angerufen und ich bin erst nach zehn Minuten hingegangen, weil ich vorher einfach nicht rangehen konnte, weil es meinen Kopf fast wieder zerissen hat. Er weiß, dass ich mich einsame fühle und es mir schlecht geht, verdammt schlecht geht.

Und was denkt er bzw. sagt er?

Das er ein schlechter Freund ist.

Was mache ich falsch, dass er soetwas denkt? Ich habe ihm erklärt, dass es mir nicht wegen ihm schlecht geht. Und ich nicht weiß, weshalb ich mich einsam fühle.

Es tat mir so weh, dass er das sagte. Er ist nämlich alles andere als ein schlechter Freund. Er ist das Beste was mir passieren konnte. Er gibt mir Zeit, bringt Verständnis für mich auf und wenn ich am Boden bin, dann hebt er mich immer wieder auf.

Ich will nicht das er sowas denkt. Ich will das einfach nicht. Was soll ich denn jetzt machen? Ich sollte heute Abend zu ihm und bei ihm schlafen. Vorwürfe. Ja, die mache ich mir. Er sagt, dass er das nicht wegen mir denkt. Aber er sagt ständig, dass er im Moment so wenig Zeit für mich hat. Hätte ich einfach nicht gesagt, dass ich mich einsam fühle, dann würde er das nicht denken.

Ich bin am verzweifeln.

Essen tue ich die Tage so gut wie gar nichts. Ab und zu mal ein Paar bissen von einem Brot und paar Mandarinen. Auf die Waage traue ich mich trotzdem nicht. Ich habe Angst davor. Eigentlich vor allem.

..

25.10.08 11:38


Es quält mich so.

Diese Alpträume, das Nichtschlafen, das Nichtessen. Es quält mich so. Es macht mich kaputt. Es zerreist meinen Kopf. Warum quält mich mein Leben die letzten Tage so? Warum?

Ich könnte schon wieder weinend zusammenbrechen. Warum kann ich nicht "normal" sein? Warum kann ich nicht ein beschwerdenloses Leben leben? Warum komme ich mir so einsam vor, wenn mein Freund bei mir ist? Warum fühle ich mich verdammt nochmal so leer?

Ich mache mich kaputt. Tag für Tag. Versuche ich durch das Hungern meine Leere zu perfektionieren? Oder doch weil mein Körper mich so anwidert? Oder soll ich einfach irgendwann an den Folgen sterben?

Ich will das nicht. Ich will das verdammt nochmal nicht! Warum kann sich nicht alles von Heute auf Morgen ändern. Es ist langsam keine Kraft mehr. Weder phychisch, noch physisch. Seit fast 4 Jahren mache ich das mit. 4 gottverdammte Jahre habe ich gekämpft und gehofft. Bin Tag für Tag gefallen. Irgendwann kann man einfach nicht mehr aufstehen es geht einfach nicht mehr. Es geht einfach nicht.

Und irgenwann wird alles gut..

24.10.08 20:10


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